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Zur Gründung

Im Herbst 1974 haben Pfarrer Martin Gutl und Pastoralassistent Franz Weritsch begonnen, die vom Berufsschulkatecheten E. Goldner nach Graz gebrachte Idee eines telefonischen Hilfsdienstes bei Suizidgefahr zu verwirklichen.

Bereits 1892, zwei Jahrzehnte nach der Patentierung des Fernsprechers durch Alexander Graham Bell, wollte man das Telefon als Kontaktmöglichkeit nutzen, um Suizidgefährdeten ein Gesprächsangebot machen zu können. Dieser Ansatz scheiterte bald: Es gab noch zu wenig Telefone.
Nach dem Vorbild des 1957 gegründeten Notrufs Frankfurt/Main boten seit 1966 in Linz und Wien Mitglieder der Gemeinschaft der „Frauen von Bethanien“ mit einer kleinen Schar ehrenamtlicher HelferInnen ihren Dienst an. Ursprünglich kam der Anstoß aus England durch den Einsatz von Baptisten West bzw. dem Anglikaner Chat Varah und seinen „Samaritans“.
Die TelefonSeelsorge Graz – Notruf 142 wurde von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der katholischen und evangelischen Kirchen gegründet und nach einer eigenen Einschulungsphase am 15. März 1975 in Betrieb genommen.
Verankert im christlichen Menschenbild ist die TelefonSeelsorge Graz – Notruf 142 offen für alle Anrufenden unabhängig von religiösen und politischen Weltanschauungen.
Durch die niederschwellige, kostenlose und leicht erreichbare Telefonseelsorge und durch ihre Vertraulichkeit ist es vielen Menschen möglich, für ihre Nöte direkt eine Ansprechstelle zu finden, was in dieser Form in der Öffentlichkeit so kaum möglich ist: aus Scham oder wegen Schuldgefühlen, aus Mutlosigkeit oder Angst vor dem Unverständnis der Umwelt.

Im März 2015 feierte die TelefonSeelsorge Graz ihr 40-jähriges Bestehen!

Design|Armin Haas - Realisierung|Martin Kaltenegger

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